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    <title></title>
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      <title>Schluss.Punkt</title>
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      <pubDate>Tue, 24 Nov 2009 15:45:22 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.elkeswelt.com/index/Elkes_Welt/Eintrage/2009/11/24_Schluss.Punkt_files/P1020507-filtered_1.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.elkeswelt.com/index/Elkes_Welt/Media/object001_3.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:255px; height:191px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Seit fast drei Wochen bin ich nun wieder wohl behalten und guter Dinge zurück in Berlin. Resozialisiert und integriert. Im Alltag angekommen. Bei vollem Bewusstsein. Vieles, was ich in den vergangenen Monaten in der Ferne erlebt habe, hat mich tief beeindruckt und wird sicher noch lange in mir nachwirken. In der Zwischenzeit haben mich viele Leute aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis persönlich getroffen, angerufen oder angemailt. Unweigerlich wurde meist auch über mein Blog gesprochen. In der Regel war nicht ich es, die das Thema in den Raum stellte. Einige - darunter sowohl Leser als auch Nichtleser - fühlten sich offenbar verpflichtet, dazu Stellung zu nehmen. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Viele haben sich lobend über mein Australien-Blog geäußert, das im Vergleich zu meinem „Alltags“-Blog von relativ vielen Leuten gelesen wurde. Auch hatte ich dort das Vergnügen, eine Handvoll mehr Kommentatoren als sonst begrüßen zu dürfen. Die große Mehrheit jedoch hat im Blog passiv konsumiert und geschwiegen. Business as usual. Die Gründe, die mir zu Ohren kommen, sind vielfältig. Ich nenne die typischsten, ohne zu werten oder zu kommentieren:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;„Was soll ich denn da schreiben?“&lt;br/&gt;„Ich käme nie auf die Idee, im Internet was zu hinterlassen.“&lt;br/&gt;„Ich frage dich lieber persönlich, wenn mich was aus deinem Bericht näher interessiert.“&lt;br/&gt;„Ich möchte nicht, dass das, was ich dir zu sagen habe, auch von anderen gelesen wird. Das soll ja nur für dich sein.“&lt;br/&gt;„Meine Rechtschreibung ist so schlecht.“&lt;br/&gt;„Ich kann mich im Schriftlichen nicht so gut ausdrücken.“&lt;br/&gt;„Was soll denn das mit den Kommentaren?“&lt;br/&gt;„Ich kann damit nichts anfangen.“&lt;br/&gt;&lt;br/&gt; Ich blogge seit acht Monaten vergeblich gegen das Schweigen an. Habe meinen aufkeimenden Frust &lt;a href=&quot;http://www.elkeswelt.com/index/Elkes_Welt/Eintrage/2009/6/6_Gahnende_Leere.html&quot;&gt;geäußert&lt;/a&gt;. Während meiner Australienreise habe ich Hoffnung geschöpft, das für viele noch immer so fremdartige Kommunikationsmedium in meinem Umfeld populärer zu machen. Mir ging es dabei nie darum, auf die Frage „Wie geht es dir?“ mit einem lässigen „Steht alles in meinem Blog“ zu antworten. Es sollte nie den persönlichen Kontakt ersetzen. Die letzten Nachzügler unter meinen Australien-Lesern haben mittlerweile ihre Rückstände aufgeholt und die Story zu Ende gelesen. Das sehe ich an den rückläufigen Besucherzahlen und weiss es aus den persönlichen Rückmeldungen, die in gewohnter Manier über alle möglichen Kanäle, aber nicht in Form von Blogkommentaren erfolgen. Auch haben mir diejenigen, die sich während meiner Reise zu Kommentaren aufgerafft haben, unmissverständlich klar gemacht, dass sie das nicht dauerhaft tun werden. Sie lesen - wie die Mehrzahl der schweigenden Leser - im „Normalfall“ einfach keine Blogs. Die Gründe:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;„Ich muss schon den ganzen Tag im Büro vor dem Computer sitzen. Da habe ich in meiner Freizeit keine Lust mehr drauf.“&lt;br/&gt;„Blogs interessieren mich einfach nicht.“&lt;br/&gt;„Ich finde Blogs blöd.“&lt;br/&gt;„Ich will einen persönlicheren Kontakt zu dir.“&lt;br/&gt;„Ich gehe nur ins Internet, wenn es unbedingt sein muss.“&lt;br/&gt;„Ich bin nur selten im Internet.“&lt;br/&gt;„Ich habe dafür keine Zeit.“&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Markus hat unermüdlich versucht, mein Blog auch ausserhalb meines eigenen Umfeldes bekannt zu machen. Für seine zahlreichen Twitter-Beiträge, Hinweise &lt;a href=&quot;http://textundblog.de/&quot;&gt;in seinem eigenen tollen und erfolgreichen Blog&lt;/a&gt; und den &lt;a href=&quot;http://textundblog.de/?p=3195&quot;&gt;gesonderten Blogbeitrag&lt;/a&gt; bin ich ihm sehr dankbar. Offenbar spreche ich jedoch weder mit meinen Reiseberichten noch mit meinen Stories aus dem Alltag einen Leserkreis an, der mein Blog zu dem macht, was es eigentlich sein soll: ein Kommunikationsforum. Dabei zeigt &lt;a href=&quot;http://jekylla.wordpress.com/&quot;&gt;Frau Jekylla&lt;/a&gt; sehr eindrucksvoll, dass auch ein Blog, das wie meines vornehmlich von Alltagsgeschichten lebt, erfolgreich sein kann, wenn man das entsprechende Umfeld hat, das meist selber bloggt und deshalb weiss, dass Kommentare und Antworten darauf das Salz in der Blogsuppe sind. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Auch habe ich versucht, durch eigene Kommentare in den verschiedenen Blogs Kontakt zur Bloggerszene aufzubauen. Das hat sich ebenfalls als mühselig und wenig erfolgreich herausgestellt. Manche reagieren zwar auf meine Kommentare, lassen sich aber ihrerseits selten bis gar nicht dazu verleiten, auch bei mir mal reinzuschauen oder zu kommentieren. Andere antworten in ihren Blogs offenbar nur auf Kommentare von Leuten, die sie schon kennen. Da werde ich ignoriert und falle durchs virtuelle Raster. Sicher trägt dazu auch die Tatsache bei, dass ich nicht twittere. Das jedoch wäre mir zu viel an Online-Präsenz.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Doch nun genug gejammert. Ich habe nachgedacht und eine Entscheidung gefällt. Da mir das Bloggen aus den genannten Gründen keinen Spaß mehr macht, lege ich Elkes Welt auf unbestimmte Zeit auf Eis und suche mir andere Möglichkeiten, meiner Schreiblust zu frönen. Schluss. Punkt.</description>
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      <title>Dating in Zeiten des Internet</title>
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      <pubDate>Mon, 16 Nov 2009 15:40:06 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.elkeswelt.com/index/Elkes_Welt/Eintrage/2009/11/16_Dating_in_Zeiten_des_Internet_files/P1050073-filtered_1.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.elkeswelt.com/index/Elkes_Welt/Media/object006_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:255px; height:191px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Heute nachmittag klingelt es an unserer Wohnungstür. Ich blinzele durch den Spion und erblicke einen mir unbekannten, jungen Mann. Meiner Menschenkenntnis blind vertrauend, öffne ich die Tür. Ein etwa 16-Jähriger steht nervös wippend vor mir und dreht verlegen die Baseballkappe auf dem Kopf hin und her. „Yo man, was geht ab?“, liegt mir auf der Zunge. Ich kann mich jedoch gerade noch beherrschen.  &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;„Ey, wohnt hier eine Mädchen-WG?“, fragt er, den Blick zu Boden gesenkt. „Nein. Und hier im gesamten Vorderhaus auch nicht“, antworte ich. „Ach, gibt es hier noch mehr Haus?“, will er erstaunt wissen. „Ja. Seitenflügel und Gartenhaus. Nenn mir doch mal einen Namen. Vielleicht kann ich dir dann sagen, wo du hin musst“, helfe ich ihm auf die Sprünge. Jetzt wird er rot. „Ey, kenn isch nur Chat-Namen, weissu“, murmelt er, Tippbewegungen auf einer virtuellen Tastatur vortäuschend. Die wiederum kenne ich nicht. Ich muss passen. Enttäuscht dreht er ab. „Die haben gesagt, sie wohnen hier“, höre ich ihn murmeln. Zerknirscht verschwindet er. In den virtuellen Weiten oder anderswo. </description>
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      <title>Das Wort zum Montag</title>
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      <pubDate>Mon, 16 Nov 2009 15:30:49 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.elkeswelt.com/index/Elkes_Welt/Eintrage/2009/11/16_Das_Wort_zum_Montag_files/P1050104-filtered_1.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.elkeswelt.com/index/Elkes_Welt/Media/object003_4.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:255px; height:191px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;„Geld allein macht nicht glücklich. Es gehören auch noch Aktien, Gold und Grundstücke dazu.“ Danny Kaye</description>
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      <title>Das Wort zum Montag</title>
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      <pubDate>Mon, 9 Nov 2009 18:58:46 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.elkeswelt.com/index/Elkes_Welt/Eintrage/2009/11/9_Das_Wort_zum_Montag_files/P1050104-filtered_1.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.elkeswelt.com/index/Elkes_Welt/Media/object003_3.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:255px; height:191px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;„Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.“ Johann Wolfgang von Goethe</description>
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      <title>Heute hier, morgen dort</title>
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      <pubDate>Sat, 5 Sep 2009 13:35:52 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.elkeswelt.com/index/Elkes_Welt/Eintrage/2009/9/5_Heute_hier,_morgen_dort_files/P1000394-filtered.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.elkeswelt.com/index/Elkes_Welt/Media/object011_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:255px; height:170px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Hier bin ich weg, aber &lt;a href=&quot;http://www.elkeswelt.com/Australien/Australien.html&quot;&gt;dort&lt;/a&gt; bin ich da! Vom 7. September bis zum 4. November 2009. Danach wieder hier.</description>
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      <title>Das Ende des Sommers</title>
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      <pubDate>Thu, 3 Sep 2009 11:23:19 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.elkeswelt.com/index/Elkes_Welt/Eintrage/2009/9/3_Das_Ende_des_Sommers_files/P1000373-filtered.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.elkeswelt.com/index/Elkes_Welt/Media/object001_3.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:255px; height:170px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Berlin Anfang September. Der Sommer ist vorbei. Wurde ja auch höchste Zeit. Sollen etwa die Mülleimer immer so aussehen? Weg mit dir! Mach Platz. Für den Herbst, trübes Wetter und jede Menge Regen. So wie jetzt. Noch &lt;a href=&quot;http://www.elkeswelt.com/Australien/Australien.html&quot;&gt;3 Tage.&lt;/a&gt;</description>
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      <title>wildlife</title>
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      <pubDate>Wed, 2 Sep 2009 08:33:25 +0200</pubDate>
      <description>&lt;img src=&quot;http://www.elkeswelt.com/index/Elkes_Welt/Media/widget-snapshot_1.png&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:254px; height:212px;&quot;/&gt;Sehr beeindruckend! Unbedingt bis zum Schluss schauen!</description>
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      <title>Das Wort zum Montag </title>
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      <pubDate>Mon, 31 Aug 2009 08:15:37 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.elkeswelt.com/index/Elkes_Welt/Eintrage/2009/8/31_Das_Wort_zum_Montag_files/DSCN2566-filtered.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.elkeswelt.com/index/Elkes_Welt/Media/object003_5.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:255px; height:170px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;„Unsere Träume können wir erst dann verwirklichen, wenn wir uns entschliessen, einmal daraus zu erwachen.“ &lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Josephine_Baker&quot;&gt;Josephine Baker&lt;/a&gt;</description>
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      <title>Sozial netzwerken</title>
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      <pubDate>Fri, 28 Aug 2009 20:55:44 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.elkeswelt.com/index/Elkes_Welt/Eintrage/2009/8/28_Sozial_netzwerken_files/DSCN0182-filtered.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.elkeswelt.com/index/Elkes_Welt/Media/object002_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:255px; height:170px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Ich rede gar nicht groß drumherum. Ich bin Anhängerin von sozialen Netzwerken im Internet. Nach &lt;a href=&quot;http://wer-kennt-wen.de/&quot;&gt;Wer kennt wen?&lt;/a&gt; bin ich nun - mit einiger Verspätung - auch &lt;a href=&quot;http://www.facebook.com/&quot;&gt;Facebook&lt;/a&gt; verfallen. Obwohl - SO schlimm ist es nun auch wieder nicht. Jedenfalls hat mir Facebook vor ein paar Tagen ein unerwartetes „Wiedersehen“ beschert, das mich bis heute beglückt. Fand ich dort doch tatsächlich die komplette fünfköpfige französische Familie, bei der ich vor 24 (in Worten: vierundzwanzig!) Jahren ein Jahr als Au-Pair-Mädel in Paris verbracht habe. Inzwischen pflegen wir einen regen Austausch über die Nachrichten-Funktion von Facebook. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ich habe noch viele Erinnerungen an den netten Banker und seine Frau, die damals Psychologie studierte und sich recht viel Zeit für mich nahm. Dann waren da noch die drei Kinder: Thomas (10), Augustin (7) und Elsa (4), die ich alle in sehr unterschiedlicher, aber jeweils lebhafter Erinnerung habe. Der Älteste war schon sehr selbstständig und nahm mich selten in Anspruch. Fast bin ich geneigt, zu sagen, er ignorierte mich, wenn er nicht gerade was zu essen haben wollte ... Die Kleine forderte mich umso mehr. Verstand sie in ihrem zarten Alter doch nicht wirklich, was diese fremde Tussi da plötzlich wollte. Platzt in die Familie rein und spricht viel Akzent mit wenig Französisch ... In der Tat fragte sie mich in den ersten Wochen Tag für Tag, wann ich denn endlich wieder abreise. Aber wir fanden bald doch noch einen Draht zueinander. Einerseits, weil wohl mein Französisch besser wurde und sie mich somit nicht mehr als geistig minderbemittelt einstufte. Und andererseits auch dank des „Sandwich“-Kindes Augustin, der mit all dem Charme, den ein Siebenjähriger aufbringen kann, sowohl seine kleine Schwester als auch mich in den Griff kriegte. Klipp und klar impfte er der Kleinen ein, dass Elke der Chef ist, wenn Mama und Papa nicht da sind. Mir indes trieb er hemmungslos und direkt jeden noch so kleinen Sprachfehler aus. Gott sei Dank, denn die meisten Erwachsenen sind zu höflich, um zu korrigieren. Ihnen reicht in der Regel, wenn sie verstehen, was gemeint ist. Ein Fehler, wie ich finde.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Das Jahr in dieser Familie hat mich sehr geprägt. Ich lernte, mehr aus mir herauszugehen, selbstständig zu werden und mich auf Fremdes und Fremde einzustellen. Die Zeit hat mir sehr gut getan, und ich möchte sie nicht missen. Wegen der recht unkonventionellen Familie und nicht zuletzt natürlich auch wegen der tollen Stadt, die ich sehr intensiv erkundet und kennengelernt habe. Mit Bedauern habe ich beim Schreiben meiner Nachrichten an die Familienmitglieder festgestellt, dass mein Französisch, das nach dem Jahr in Paris wirklich sehr gut war, im Laufe der Zeit doch arg nachgelassen hat. Ich verstehe nach wie vor das Meiste, aber dem eigenen Ausdruck fehlt ganz deutlich die Übung. Daran will ich jetzt arbeiten. Es gibt viel zu tun - ich fang schon mal an. Augustin ist mir übrigens auch heute noch ein Vorbild: vor wenigen Minuten bot er mir - auf deutsch - an, immer in meiner Muttersprache zu schreiben, wenn ich auch immer in seiner schreibe. Aber immer gerne!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Jedenfalls sind „meine“ Kinder ganz schön groß geworden (wie habe ich das gehasst, wenn Erwachsene das über MICH sagten :-)) und haben die unterschiedlichsten Berufe erlernt (Anwalt, Regieassistent am Theater (Aktualisierung: jetzt Fundraising-Berater), Restaurateurin im Museum). Die beiden Jungs sind verheiratet und haben mittlerweile jeweils schon selbst einen Sohn. Die „Kleine“ heiratet noch in diesem Jahr, wie mir die Mutter verriet. Ich indes bekannte mich in meinen Nachrichten an die Familie zur langzeitlichen Wilden Ehe. Um mit Stefan zu sprechen: „Wer nimmt uns denn jetzt noch?“ Na, Facebook und Co. Die nehmen doch jeden.</description>
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      <title>Filo ...</title>
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      <pubDate>Tue, 25 Aug 2009 14:40:45 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.elkeswelt.com/index/Elkes_Welt/Eintrage/2009/8/25_Filo_..._files/_MG_9962-filtered.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.elkeswelt.com/index/Elkes_Welt/Media/object001_2.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:255px; height:170px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Irgendwie ist mir heute filoso-fisch zumute. Vermutlich weil es so schön warm ist. Wie auch immer. Hier ist eine Geschichte, die ich kürzlich las. Und die mir so gut gefiel, dass ich sie euch keinesfalls vorenthalten will. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ein alter Cherokee-Häuptling erzählt eines Abends seinem Enkel eine Legende. „Mein Sohn (Hm, ich dachte, der Enkel? Anmerkung der Redaktion), der Kampf zwischen zwei Wölfen tobt in jedem von uns. Einer ist böse. Er ist Ärger, Neid, Eifersucht, Sorge, Bedauern, Gier, Arroganz, Selbstmitleid, Schuld, Missgunst, Minderwertigkeit, Lügen, falscher Stolz und Egoismus. Der andere ist gut. Er ist Freude, Frieden, Liebe, Hoffnung, Gelassenheit, Demut, Güte, Wohlwollen, Mitgefühl, Großzügigkeit, Wahrheit und Glaube.“ Der Enkel dachte eine Minute darüber nach und fragte seinen Großvater dann: „Und welcher Wolf gewinnt?“ Der alte Cherokee antwortete: „Der, den du fütterst.“&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;PS: Diese Geschichte kursiert in verschiedenen Versionen mit unterschiedlicher Wortwahl im Internet.  Welche davon das Original ist, ist mir nicht bekannt. Ich habe sie sehr frei zitiert. Aus diesen Gründen erfolgt an dieser Stelle keine Quellenangabe.</description>
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